Die BEW Netze GmbH (BEW) treibt den Ausbau der Strominfrastruktur in Dabringhausen planmäßig voran. Nachdem die Arbeiten im Dabringhausener Ortskern erfolgreich abgeschlossen wurden, erfolgt nun die nächste Bauphase in den Außengebieten. Insgesamt werden im Rahmen des Großprojekts rund 10.000 Meter Nieder- und Mittelspannungskabel erneuert. Die weiteren Arbeiten werden in den Bereichen Lüdorf, Arnzhäuschen, Wenschebach, Emminghausen und Grunewald durchgeführt.
Das Projekt wurde im Frühjahr 2025 gestartet. Über eine Bauzeit von rund eineinhalb Jahren erfolgen die Arbeiten abschnittsweise. Eine besondere Herausforderung ist dabei die enge Abstimmung mit dem parallel laufenden Glasfaserausbau der novanetz. Durch die gemeinsame Planung und Umsetzung können Synergien genutzt, Bauzeiten verkürzt und Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie den Verkehr reduziert werden.
In dieser Woche haben die Bauarbeiten Dabringhausen-Grunewald begonnen. Die Tiefbauarbeiten werden von der Firma Altunsoy & Bakici GmbH ausgeführt. Im Rahmen der Maßnahme verlegt die BEW neue Niederspannungskabel zur Modernisierung des Stromnetzes. Gleichzeitig werden für die novanetz Glasfaserleitungen mitverlegt.

Für die Verlegung der neuen Leitungen wird die Kreisstraße 16 im Bereich der Kirche St. Apollinaris (Grunewald 19/23) am 20. und 21. August auf einer Länge von rund 50 Metern voll gesperrt. Eine Durchfahrt von Stumpf nach Grünenbäumchen und weitere Dorfschaften ist während der Arbeiten nicht möglich. Eine entsprechende Umleitung wird über die K18 Strandbadstraße / Grünenbäumchen ausgeschildert. Die RVK (Buslinie 263/265) ist informiert und passt ihren Fahrplan auch entsprechend an.

Die Modernisierung des Stromnetzes schafft die Voraussetzungen für die zunehmende Nutzung von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Elektromobilität. Gleichzeitig wird die Versorgungssicherheit langfristig gestärkt. Die vorhandenen Leitungen hatten teilweise bereits ein hohes Alter erreicht und wären in den kommenden Jahren ohnehin schrittweise zu erneuern gewesen. Mit dem Ausbau schafft die BEW frühzeitig die Voraussetzungen für die Anforderungen der Energiewende.
„Mit dem Abschluss der Arbeiten im Ortskern haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nun folgen die letzten Bauabschnitte in den Außenbereichen“, erklärt Jens Langner, Geschäftsführer der BEW. „Durch die koordinierte Verlegung von Strom- und Glasfaserleitungen schaffen wir moderne Infrastruktur und reduzieren gleichzeitig den Aufwand für alle Beteiligten.“
Auch Sebastian Kersten blickt positiv auf den bisherigen Projektverlauf: „Die Arbeiten verlaufen planmäßig. Die enge Abstimmung mit dem parallel laufenden Glasfaserausbau ist anspruchsvoll, bietet aber große Vorteile. Wir danken den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauphase. Unser Ziel ist es, die verbleibenden Abschnitte ebenso zügig und effizient umzusetzen.“

Die BEW Netze investiert rund 1,2 Millionen Euro in die Modernisierung des Stromnetzes. Bis Ende des Jahres soll das Großprojekt mit insgesamt rund 10 Kilometern erneuerten Nieder- und Mittelspannungskabeln abgeschlossen werden.

Die BEW bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern, Gewerbetreibenden sowie Verkehrsteilnehmenden für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten.