Die BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) hat die routinemäßige Überprüfung ihres Gasleitungsnetzes in Wermelskirchen erfolgreich abgeschlossen. Seit Anfang Mai wurden rund 180 Kilometer unterirdische Transport-, Versorgungs- und Netzanschlussleitungen kontrolliert. Die Maßnahme ist Teil der regelmäßigen Netzüberwachung, mit der die BEW die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gasversorgung gewährleistet.

Zum Einsatz kam ein zweiköpfiges Prüferteam bestehend aus einem Lotsen und einem sogenannten Gasspürer. Während der Lotse über ein Tablet Zugriff auf das vollständige Leitungsnetz der BEW hatte, kontrollierte der Gasspürer die Leitungsverläufe mit einem geeichten Messgerät. Dieses saugt kontinuierlich die Bodenluft an und erkennt selbst kleinste Mengen Methan, den Hauptbestandteil von Erdgas.

Die Bilanz der diesjährigen Überprüfung fällt positiv aus: Auf den rund 180 Kilometern kontrollierter Leitungen wurden lediglich zwei kleinere Undichtigkeiten festgestellt. Die betroffenen Stellen wurden lokalisiert und werden in den kommenden Wochen planmäßig repariert. Eine Gefährdung für die Versorgungssicherheit oder die Bevölkerung besteht nicht.

„Die regelmäßigen Kontrollen ermöglichen es uns, selbst kleinste Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Wermelskirchener Gasnetz insgesamt in einem sehr guten Zustand befindet“, erklärt Christoph Czerinsky Abteilungsleiter Netzbau-/und -betrieb für Gas/Wasser.

Die Gaslecksuche ist gesetzlich vorgeschrieben. Hochdruckleitungen werden jährlich überprüft, Hoch- und Mitteldruckleitungen regelmäßig sowie Gas-Netzanschlüsse im Zwei-Jahres-Rhythmus.

Nach Abschluss der Arbeiten in Wermelskirchen setzt die BEW die turnusmäßigen Prüfungen in ihrem Versorgungsgebiet fort. In Hückeswagen erfolgt in der nächsten Woche die Überprüfung der rund zwölf Kilometer Gas- Hochdruckleitungen. Anschließend folgen weitere Prüfungen in Wipperfürth und Kürten. Insgesamt überprüft die BEW im Jahr 2026 rund 340 Kilometer Gasleitungen.