Ab dem 29. Juli sind die sogenannten „Gasspürer“ der BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) in Kürten unterwegs, um unterirdische Transport-, Versorgungs- und Netzanschlussleitungen zu überprüfen.
Die Maßnahmen werden routinemäßig jährlich bei Hoch- und bei Mitteldruckleitungen sowie Netzanschlüssen im Drei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. Das Prüferteam besteht aus zwei Personen, einem Lotsen, der das komplette Leitungsnetz der BEW auf einem Tablet einsehen kann, und dem eigentlichen Gasspürer. Er zieht ein geeichtes Messgerät hinter sich her, dass die Bodenluft und alle darin enthaltenen Gase aufsaugt. So werden auch geringste Mengen von Methan, dem Hauptbestandteil des Erdgases, aufgespürt. Da die Leitungen mit Gasspürgeräten oberirdisch begangen werden, müssen die BEWMitarbeiter eventuell auch auf private Grundstücke. Die Monteure führen selbstverständlich einen Dienstausweis mit sich.
Bei Unsicherheiten können sich Anwohner jederzeit telefonisch unter 02267 686-215 bei der BEW vergewissern.
Insgesamt werden im Jahr 2026 rund 340 Kilometer Gasleitungen im Versorgungsgebiet überprüft. Nach Abschluss der Arbeiten in Wermelskirchen, Hückeswagen und Wipperfürth folgt jetzt Kürten. In Kürten werden rund 90 Kilometer Leitungen kontrolliert. Für die Maßnahme sind etwa 15 Arbeitstage eingeplant. Bei günstiger Witterung sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Mitte August abgeschlossen sein.