Seit heute, 09. Juli sind die sogenannten „Gasspürer“ der BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) in Wipperfürth unterwegs, um unterirdische Transport-, Versorgungs- und Netzanschlussleitungen zu überprüfen. Die Maßnahmen werden routinemäßig jährlich bei Hoch- und bei Mitteldruckleitungen sowie Netzanschlüssen im Drei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. Das Prüferteam besteht aus zwei Personen, einem Lotsen, der das komplette Leitungsnetz der BEW auf einem Tablet einsehen kann, und dem eigentlichen Gasspürer. Er zieht ein geeichtes Spürgerät hinter sich her, dass die Bodenluft und alle darin enthaltenen Gase aufsaugt. So werden auch geringste Mengen von Methan, dem Hauptbestandteil des Erdgases, aufgespürt. Da die Leitungen mit empfindlichen Messgeräten oberirdisch begangen werden, müssen die BEW-Mitarbeiter eventuell auch auf private Grundstücke. Die Monteure führen selbstverständlich einen Dienstausweis mit sich. Bei Unsicherheiten können sich Anwohner jederzeit telefonisch unter 02267 686-215 bei der BEW vergewissern. Insgesamt werden im Jahr 2026 rund 340 Kilometer Gasleitungen im Versorgungsgebiet überprüft. Nach Abschluss der Arbeiten in Wermelskirchen und Hückeswagen folgt Wipperfürth und Kürten. In Wipperfürth werden rund 70 Kilometer Leitungen kontrolliert. Für die Maßnahme sind etwa 12 Arbeitstage eingeplant. Bei günstiger Witterung sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein.