Ab dem 4. Mai sind die sogenannten „Gasspürer“ der BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) in Wermelskirchen unterwegs, um unterirdische Transport-, Versorgungs- und Netzanschlussleitungen zu überprüfen. Die Maßnahmen werden routinemäßig jährlich bei Hoch- und Mitteldruckleitungen sowie Netzanschlüssen im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. Das Prüferteam besteht aus zwei Personen, einem Lotsen, der das komplette Leitungsnetz der BEW auf einem Tablet einsehen kann, und dem eigentlichen Gasspürer. Er zieht ein geeichtes Messgerät hinter sich her, das die Bodenluft und alle darin enthaltenen Gase aufsaugt. So werden auch geringste Mengen von Methan, dem Hauptbestandteil des Erdgases, aufgespürt. Da die Leitungen mit empfindlichen Messgeräten oberirdisch begangen werden, müssen die BEW-Mitarbeiter eventuell auch auf private Grundstücke.

Die beiden Gasexperten führen selbstverständlich einen Dienstausweis mit sich. Bei Unsicherheiten können sich Anwohner jederzeit telefonisch unter 02267 686-215 bei der BEW vergewissern.

Insgesamt werden im Jahr 2026 rund 340 Kilometer Gasleitungen im Versorgungsgebiet überprüft. Nach Abschluss der Arbeiten in Wermelskirchen folgen Hückeswagen, Wipperfürth und Kürten. In Wermelskirchen werden rund 180 Kilometer Leitungen kontrolliert. Für die Maßnahme sind etwa 25 Arbeitstage eingeplant. Bei günstiger Witterung sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Mitte Juni abgeschlossen sein.