BEW unterstützt PingPongParkinson-Gruppe
13.08.2026

13.08.2026
Die BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) unterstützt die PingPongParkinson-Gruppe des TV Wipperfürth 1861 mit einer Spende in Höhe von 1.300 Euro. Mit den Mitteln konnten neue Teamtrikots sowie spezielle Sicherheitsgurte für das Training angeschafft werden.
„Als regionales Unternehmen übernehmen wir soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Die Arbeit von PingPongParkinson zeigt eindrucksvoll, wie Sport Menschen helfen kann, ihre Lebensqualität zu erhalten und Gemeinschaft zu erleben. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne“, sagt Jens Langner, Geschäftsführer der BEW.
Die Sicherheitsgurte dienen der Sturzsicherung beim Tischtennistraining und helfen so insbesondere Menschen mit Parkinson oder anderen Gleichgewichtsstörungen. Da viele Betroffene im Verlauf der Erkrankung ein erhöhtes Sturzrisiko haben, ermöglichen die Gurte ein sicheres Training bei gleichzeitig weitgehend freier Beweglichkeit. Die Anschaffung erfolgte auch vor dem Hintergrund eines Trainingsunfalls, bei dem sich ein Mitglied vor einigen Monaten einen Oberschenkelhalsbruch zuzog.
„Für Menschen mit Parkinson ist Bewegung enorm wichtig. Gleichzeitig haben viele Betroffene Angst vor Stürzen. Die neuen Sicherheitsgurte geben unseren Mitgliedern Sicherheit und Vertrauen, so dass sie sich ganz auf das Training konzentrieren können. Dafür sind wir der BEW sehr dankbar“, erklärt Peter Merten, Leiter der PingPongParkinson-Gruppe im TV Wipperfürth.
Die Gruppe in Wipperfürth besteht seit drei Jahren und hat sich zu einem regionalen Anlaufpunkt für Betroffene entwickelt. Die 28 Mitglieder der Gruppe sind zwischen 52 und 85 Jahre alt und kommen aus Wipperfürth, Hückeswagen, Wermelskirchen, Marienheide, Lindlar und Schalksmühle. Entstanden ist sie auf Initiative von Peter Merten, der über Flyer in Physiotherapiepraxen die ersten Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen konnte. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Andrea Gretsch, Regina Schindler, Lothar Wollnik und Peter Merten.
Die Initiative PingPongParkinson ist weltweit aktiv und verfolgt das Ziel, Menschen mit Parkinson durch Tischtennis in Bewegung zu bringen. Beobachtungen von Betroffenen und Medizinern zeigen, dass regelmäßiges Tischtennisspielen Beweglichkeit, Koordination, Reaktionsfähigkeit und Konzentration positiv beeinflussen kann. Viele Teilnehmende berichten zudem, dass Symptome wie Zittern während des Spiels in den Hintergrund treten. Neben dem sportlichen Aspekt stehen vor allem die Freude an der Bewegung, gegenseitige Unterstützung und das Gemeinschaftsgefühl im Mittelpunkt.
„Wir sind kein Verein, wir sind eine Familie. Bei uns geht es nicht nur um Tischtennis, sondern auch um den Austausch, die gegenseitige Unterstützung und das Miteinander. Gerade dieser soziale Zusammenhalt ist für viele Betroffene genauso wichtig wie der Sport selbst“, so Peter Merten.
Für die Wipperfürther Gruppe steht nun ein besonderes sportliches Ereignis bevor: Vom 26. bis 30. September nehmen mehrere Mitglieder an der PingPongParkinson-Weltmeisterschaft in Hannover teil. Dort treffen rund 1.000 Parkinson-Erkrankte aus aller Welt aufeinander. Wie bereits bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Italien sind auch in diesem Jahr Doris Wertz aus Wermelskirchen, Dorothe Sakelsek aus Wipperfürth sowie Peter Merten aus Wipperfürth dabei. Nach einer bereits gewonnenen Bronzemedaille im Doppel bei der letzten Weltmeisterschaft möchten die Teilnehmenden nun erneut an ihre sportlichen Erfolge anknüpfen.
Trainiert wird dienstags von 16:00 bis 18:30 Uhr sowie donnerstags von 17:30 bis 20:00 Uhr in der Halle der St.-Antonius-Grundschule in Wipperfürth.
Weitere Informationen:
https://tv-wipp.de/pingpongparkinson/