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Am Kamp bekommt neue Gas- und Trinkwasserleitungen

Zufahrt ab Juni für Kindergarten und Friedhof nur sehr eingeschränkt möglich – Kölner Straße in den Sommerferien für den Durchgangsverkehr gesperrt

HÜCKESWAGEN. Ab Montag (04....

Zufahrt ab Juni für Kindergarten und Friedhof nur sehr eingeschränkt möglich – Kölner Straße in den Sommerferien für den Durchgangsverkehr gesperrt

HÜCKESWAGEN. Ab Montag (04. Juni) beginnt die BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) mit der Erneuerung der Gas- und Trinkwasserleitungen Am Kamp; gleichzeitig verlegt sie ein Leerrohr für schnelles Internet. In dieses kann später eine Glasfaserleitung eingeblasen werden.  Die Baumaßnahme dauert circa sieben Wochen. Während dieser Zeit ist das Befahren der Straße Am Kamp nur sehr eingeschränkt möglich. Besuchern des Friedhofs wird empfohlen, den Eingang Kölner Straße zu nutzen, und Eltern des Kath. KiTa St. Mariä Himmelfahrt werden gebeten, während der Bauzeit möglichst im Baustellenbereich auf Fahrzeugverkehr zu verzichten. Im Anschluss erfolgt die Erneuerung der Versorgungsleitungen in Teilbereichen der Kölner Straße in zwei Bauabschnitten:

 

     

     

  • von der Einmündung Weierbachstraße bis Einmündung Am Kamp
  •  

  • anschließend von der Einmündung Am Kamp bis zum Kolumbarium

 

Die Kölner Straße wird hierfür ab Montag (16. Juli) für sechs Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Während dieser Zeit ist die Kölner Straße bis zum Baustellenbereich nur über die K5 und Großenscheidt zu erreichen und die Einfahrt Am Kamp je nach Teilabschnitt aus Richtung Schmittweg oder über Großenscheidt möglich. Der Durchgang für Fußgänger bleibt weiterhin möglich.

Um die Einschränkungen möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten in diesem verkehrstechnisch kritischen Bereich in den Schulferien erfolgen. Die Gesamtbaumaßnahme wird die BEW bis zum Ende der Schulferien abgeschlossen haben. „Die Erneuerung der Leitungen dient zur langfristigen Sicherstellung der Versorgung und beugt Störungen vor“, sagt Jens Langner, Geschäftsführer der BEW. „Eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur für Wasser, Energie und Telekommunikation ist heute für Betriebe und Privatpersonen eine entscheidende Standortfrage. Deshalb investieren wir kontinuierlich in unsere Netze und denken die Zukunft gleich mit“, betont er mit Blick auf das Leerrohr.

„Wir arbeiten so zügig, sauber und leise wie irgend möglich“, verspricht Jens Langer. Ganz ohne Beeinträchtigung für Anwohner, Fußgänger und den Verkehr gehe es jedoch nicht. Für die Störungen bittet er um Verständnis: „Der Gegenwert für Anlieger und Verkehrsteilnehmer ist eine hohe Versorgungsqualität“, meint er, „wir gestalten als Teil der Region die Zukunft der Region aktiv mit.“

 

 

 


Wasserpreis steigt

Nach über vier Jahren passt BEW erstmals Grundpreis an – Höhere Kosten als in anderen Regionen durch Topografie und ländlichen Strukturen – Auch nach Erhöhung immer noch...

Nach über vier Jahren passt BEW erstmals Grundpreis an – Höhere Kosten als in anderen Regionen durch Topografie und ländlichen Strukturen – Auch nach Erhöhung immer noch vergleichsweise günstig
 
WERMELSKIRCHEN/HÜCKESWAGEN/WIPPERFÜRTH. Hahn auf, Wasser läuft! Die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) gewährleistet die zuverlässige Versorgung mit qualitativ sehr gutem Trinkwasser für Wipperfürth, Hückeswagen und Wermelskirchen. Zum 1. Januar 2018 hebt der Trinkwasserversorger nach über vier Jahren Preisstabilität erstmals den Grundpreis um 1,07 Euro pro Monat an. Der Mengenpreis, also der verbrauchsabhängige Preis für den Kubikmeter Wasser,  bleibt unverändert. Für ein Einfamilienhaus mit einem jährlichen Verbrauch von 150 m³ steigen die Preise daher um 3,21 %, während ein durchschnittlicher 3-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus mit einem jährlichen Verbrauch von 120 m³ mit 1,49 % belastet wird.

Die Trinkwasserversorgung im Bergischen Land stellt für Versorgungsunternehmen aufgrund der anspruchsvollen Topografie und der dünnen Besiedelung eine Herausforderung dar, die auch mit höheren Kosten als bei anderen Wasserversorgungsunternehmen verbunden ist. Die Preisänderung ist auf Kostensteigerungen zurückzuführen, die mehrere Ursachen haben, wie Jens Langner, Geschäftsführer der BEW erklärt: „Einerseits steigen die Betriebskosten, die sich dauerhaft nicht intern durch Effizienzsteigerungen auffangen lassen. Andererseits planen wir bis ins Jahr 2022 mehr als 4,5 Millionen Euro in die kontinuierliche Erneuerung des Versorgungsnetzes zu investieren, um dieses weiterhin in einem einwandfreien Zustand zu halten. Die Preiserhöhung dient also dazu, auch zukünftig die Trinkwasserversorgung in der bestehenden hohen Qualität für Hückeswagen, Wermelskirchen und Wipperfürth zu sichern.“ Jens Langner betont dabei, dass die BEW auch nach der Preisanhebung im Vergleich mit benachbarten Unternehmen weiterhin im unteren Segment liegt. „Wir bleiben günstig“, sagt er.


Über Berg und Tal
Das Bergische Land trägt die Tücke schon im Namen. Insgesamt ist das Gebiet der BEW in 42 Druckzonen gegliedert – in anderen Versorgungsgebieten vergleichbarer Größe sind es durchschnittlich lediglich 16. Die topographischen Bedingungen machen es erforderlich, überproportional viel Druck im Netz auf- und  abzubauen, wofür wiederum zahlreiche Druckerhöhungs- und –minderungsanlagen betrieben werden müssen. „Dieser Aufwand lohnt sich“, stellt Jens Langner fest, „denn nur so kann es gelingen, dass das Wasser jederzeit in ausreichender Menge und mit dem notwendigen Druck bei jedem Kunden ankommt – und das unabhängig vom Wohnort im Versorgungsgebiet“.

Aber auch noch weitere strukturelle Besonderheiten prägen die Trinkwasserpreise der BEW. So erstreckt sich das Versorgungsgebiet der BEW über eine Landschaft mit vergleichsweise geringer Bebauungsdichte. Dies stellt die Wasserversorgung vor besondere Herausforderungen: Denn es muss aufgrund der ländlichen Versorgungsstruktur ein deutlich längeres Verteilnetz gebaut, gewartet und gepflegt werden als bei anderen Wasserversorgern.

Auch die Bevölkerungsentwicklung entscheidend ist für die Wasserpreise. Während für andere Regionen Nordrhein-Westfalens in den letzten Jahren ein Bevölkerungsanstieg zu verzeichnen war, sind die Einwohnerzahlen der Städte Hückeswagen, Wermelskirchen und Wipperfürth tendenziell gesunken. „Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Damit es stets in einwandfreier Qualität bis zum Kunden kommt, brauchen wir neben sehr verantwortungsbewussten und kompetenten Mitarbeitern auch sichere und gut gepflegte Anlagen“, betont Jens Langner und fügt an: „Egal, wie viel oder wenig Wasser die Einwohner brauchen, die BEW muss die Leitungen fit halten und auch immer genügend Wasser vorhalten.“

Die BEW legt trotz der strukturellen Besonderheiten großen Wert auf eine effiziente Wasserversorgung. Daher vergleicht sie sich regelmäßig im Landesprojekt Benchmarking Wasserversorgung mit anderen Wasserversorgern, um immer wieder Ansatzpunkte für effizienzsteigernde Maßnahme zu finden. An der Vergleichsstudie haben 2016/2017 113 Unternehmen landesweit teilgenommen, sie bündeln 86 Prozent des Wasserabsatzes im Land.


Überprüfung der Strommasten

938 Strommasten in Hückeswagen werden auf Standsicherheit überprüft

HÜCKESWAGEN. Alle acht Jahre lässt die BEW Netze ihre Masten überprüfen. Aktuell sind es 2.331 Strommasten,...

938 Strommasten in Hückeswagen werden auf Standsicherheit überprüft

HÜCKESWAGEN. Alle acht Jahre lässt die BEW Netze ihre Masten überprüfen. Aktuell sind es 2.331 Strommasten, die beim bergischen Energieversorger überprüft werden. Die Arbeiten in Hückeswagen werden am 16. Oktober  beginnen und voraussichtlich bis Dezember andauern. Die Firma Heinz Kremer Mastenschutz wird diese Arbeiten im Auftrag der BEW durchführen. Die Masten werden 60 cm tief freigelegt und dann mit einer neuen Mastschutzbinde versehen. Sollten Strommasten auf Privatgrundstücken stehen, müssen die Mitarbeiter diese betreten. Wenn Äste von Bäumen die Arbeiten behindern, werden diese in Absprache mit dem Eigentümer zurückgeschnitten.

Jeder Mitarbeiter kann sich mit Personalausweis, sowie einem Dienstausweis mit Foto ausweisen.
Gerne können Sie sich auch bei der BEW unter der Telefonnummer: 02267 686-810 informieren.

Versorgungssicherheit an erster Stelle
Die Versorgung mit Strom muss absolut zuverlässig sein, überall und jederzeit. Für die Wirtschaft ist eine verlässliche Energieversorgung sogar ein entscheidender Standortfaktor. Deshalb investiert die BEW Netze in Hückeswagen, Wermelskirchen und Wipperfürth jedes Jahr viele Millionen Euro, nicht nur um das Verteilnetz auszubauen, sondern auch um es sicherer und effizienter zu machen. Das Stromnetz ist sehr komplex und umfasst 4.382 Masten, 1.489 Kilometer Erdkabel sowie 225 Kilometer Freileitungen und 711 Transformatorstationen. Technische Ausfälle können zwar minimiert, jedoch trotz regelmäßiger Instandhaltung und Erneuerung nicht ausgeschlossen werden. Etwa 43 Störungen wurden im Jahr 2016 verzeichnet. Oft sind davon nur wenige Anschlüsse betroffen. Durchschnittlich müssen Kunden im BEW-Netzgebiet weniger als zwanzig Minuten pro Jahr auf Storm verzichten. Dies entspricht dem durchschnittlichen Wert für die Verbraucher in ganz Deutschland. Und das obwohl Netze in ländlichen Regionen anfälliger sind für Blitzeinschläge, Schnee- oder Windbruch. Sie sind die häufigste Ursache für eine Unterbrechung der Stromversorgung.
 „Die geringe Stromausfallquote zeigt, wie wichtig es ist, ständig in das Netz zu investieren und dafür gut ausgebildetes Personal breitzuhalten,“ betont Mathias Wiemer, bei der BEW Netze verantwortlich für das Stromnetz. Vor allem die Verkabelung (der Ersatz von Freileitungen durch Erdkabel) hilft dabei, die Versorgungssicherheit zu erhöhen.


Versorgungsleitung wird repariert

Tiefbauarbeiten im oberen Bereich der Kölner Straße

WERMELSKIRCHEN. Für die Reparatur einer Versorgungsleitung in der Kölner Straße im oberen Bereich beginnen am Montag 09.10....

Tiefbauarbeiten im oberen Bereich der Kölner Straße

WERMELSKIRCHEN. Für die Reparatur einer Versorgungsleitung in der Kölner Straße im oberen Bereich beginnen am Montag 09.10. Tiefbauarbeiten der BEW Bergischen Energie- und Wasser-GmbH (BEW). Die Durchfahrt für den Autoverkehr ist weiterhin möglich. Aufgrund der verengten Fahrbahn im Baustellenbereich kann es allerdings zu Behinderungen kommen. 
Die Reparatur der Leitungen dient zur langfristigen Sicherstellung der Versorgung und beugt Störungen vor. Die BEW investiert kontinuierlich in die Versorgungsnetze, um eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur für Wasser, Energie und Telekommunikation zu garantieren. Für Einschränkungen und Störungen während der Baumaßnahme bittet die BEW um Verständnis.


„Die Zukunft wartet nicht“ - deutschlandweit mit E-Auto unterwegs

BEW Mitarbeiter privat engagiert, um Akzeptanz für Elektromobilität in der Bevölkerung zu erhöhen und zu zeigen, wie alltagstauglich E-Autos mittlerweile sind
 
WIPPERFÜRTH/HÜCKESWA...

BEW Mitarbeiter privat engagiert, um Akzeptanz für Elektromobilität in der Bevölkerung zu erhöhen und zu zeigen, wie alltagstauglich E-Autos mittlerweile sind
 
WIPPERFÜRTH/HÜCKESWAGEN/WERMELSKIRCHEN/KÜRTEN. Am 22. September starten Tobias Hamböcker und Frank Buchholz, Mitarbeiter der BEW vom Rathaus Wermelskirchen aus zur e-RUDA, Deutschlands größten E-Mobilitätsveranstaltung und E-Rallye rund um den Ammersee.
Die diesjährige eRUDA steht unter dem Motto „Die Zukunft wartet nicht“. Über 200 Teilnehmer starten in diesem Jahr und fahren die 207 Kilometer lange Strecke elektrisch rund um den Ammersee. Rund um die Rallye gibt  es ein vielfältiges Angebot an e-Fahrzeugen zu sehen. Die Teilnehmer reisen mit aktuellen Modellen wie beispielsweise Hyundai Ioniq, Renault ZOE, BMW i3 oder Tesla Model S an. Aber auch Pionier-Fahrzeuge wie das CityEL, das Twike und Elektromotorräder nehmen teil.
Ziel der E-Rallye ist es, neben dem Erfahrungsaustausch die Akzeptanz für Elektromobilität in der Bevölkerung zu erhöhen und zu zeigen, wie alltagstauglich E-Autos mittlerweile sind.

Die Elektromobilität wird noch deutlich an Fahrt gewinnen, davon ist man auch bei der BEW überzeugt,  „Es muss Überzeugungsarbeit lokal vor Ort erfolgen“, ist Jens Langner überzeugt, „das sehe ich als eine Aufgabe eines regionalen und überwiegend kommunalen Energiedienstleisters wie uns.“ Deshalb unterstützt die BEW Veranstaltungen wie die auf :metabolon und informiert auf Stadtfesten oder organisiert Elektromobilitätstage.
Sehr geschätzt vom Arbeitgeber BEW wird auch das private Engagement in Sachen Elektromobiliät. „Mitarbeiter, die zukunftsweisend leben und elektrisch fahren und privat an Elektromobilitäsveranstaltungen teilnehmen, sind nicht nur Vorbilder für Freunde, Familie und Nachbarn,  sondern sie helfen durch ihre Erfahrungen auch mit, Produkte weiter zu entwickeln – auch bei der BEW“, sagt BEW-Geschäftsführer Jens Langner dazu. Die BEW erhalte dadurch auch Impulse für neue Produkte und Serviceangebote, die für ihre Kunden nützlich seien.

Weichen für die Zukunft
Die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) hat die Weichen für die Zukunft der Elektromobilität im Bergischen Land längst gestellt – und bringt sie konsequent weiter voran: Bundesweit zählt der Energiedienstleister zu den Unternehmen mit den meisten Autostromverträgen. Fast 1.600 Elektromobilisten beziehen für ihr Fahrzeug Ökostrom von der BEW, rund 60 davon sind aus dem Bergischen Land. Der Energiedienstleister betreibt bereits jetzt in seinem Versorgungsgebiet zwölf Elektrotankstellen mit insgesamt 24 Ladepunkten, der Antrag für zwölf weitere ist gestellt. Darunter wird auch eine Schnellladesäule sein. „Eine Entwicklung kommt nur voran, wenn man sie vorlebt und die funktionalen Rahmenbedingungen dafür schafft“, sagt Jens Langner, Geschäftsführer der BEW, „eine komfortable Ladesituation ist für Verbraucher Voraussetzung für den Umstieg auf den alternativen Antrieb. Wir sorgen dafür, dass die Infrastruktur vorhanden ist.“ Und so ist es für die BEW auch seit 2010 selbstverständlich, dass sie Elektroautos in ihrem eigenen Fuhrpark im Alltag erprobt und ihren Gesellschaftern – den Städten Hückeswagen, Wermelskirchen und Wipperfürth – Fahrzeuge zu Testzwecken zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt sind bei den Kommunen derzeit sechs Elektroautos im Einsatz, bei der BEW weitere sechs. „Sowohl die Kommunen als auch wir haben nur positive Erfahrungen mit Elektroautos gemacht“, berichtet Jens Langner, „und wir haben Erfahrung. Die drei Städte Wipperfürth, Wermelskirchen und Hückeswagen haben in den vergangenen drei Jahren über 120.000 Kilometer klimaschonend und leise elektrisch zurückgelegt.“ Die Kommunen haben sich jetzt entschlossen, ihre Fuhrparks noch mehr auf E-Mobile umzurüsten. 

Die BEW will bei der Elektromobilität mit voran gehen
Geschäftsführer Jens Langner will nicht nur auf Mobilitätsentwicklungen reagieren, sondern diese aktiv vorantreiben. „Als überwiegend kommunaler Energiedienstleister sehen wir es als unsere Aufgabe, die Voraussetzungen für die Akzeptanz und Nutzung von Elektroautos durch die Bürger zu schaffen. Mit unserem Autostromvertrag, den wir deutschlandweit anbieten und schon rund 1.600 Kunden zählen, haben wir es beispielsweise schon geschafft, das größte Verbundladenetz mit über 2.000 Ladesäulen von mehr als 100 Stadtwerken für jedermann zu öffnen. Auch das sind Impulse, die eine Entwicklung voranbringen können.“  Er verspricht: „Wir bleiben weiter dran, unsere Mission ist noch nicht erfüllt.“  E-Mobilitätsexperte der BEW Frank Buchholz meint dazu: „Die BEW hat sich als seriöser Vertragspartner unter Elektromobilisten inzwischen bundesweit einen Namen gemacht. Wir bieten eine hohe Servicequalität, eine zuverlässige Erreichbarkeit und einen guten Preis. Kunden und Beobachter des Markts schätzen es, dass wir uns als kleines Energieversorgungsunternehmen so konsequent für die Elektromobilität einsetzen. Das wird mir immer wieder zurückgemeldet.“


Energie laden in der Innenstadt von Wermelskirchen – Neue E-Bike Ladestation vor dem Rathaus

WERMELSKIRCHEN. Touren mit dem Fahrrad durch das Bergische Land sind mittlerweile für jedermann machbar, wenn man zwischendurch den Elektromotor einsetzen kann. Selbst wer nicht...

WERMELSKIRCHEN. Touren mit dem Fahrrad durch das Bergische Land sind mittlerweile für jedermann machbar, wenn man zwischendurch den Elektromotor einsetzen kann. Selbst wer nicht regelmäßig auf dem Fahrrad sitzt, schafft dank elektrischem Antrieb die steilsten Berge. Und davon gibt es im Bergischen Land reichlich. Das Radwegenetz wird immer besser und die Fahrradregion Bergisch Land immer bekannter. E-Bike fahren ist ein Trend, der immer beliebter wird. Grund genug auch das Ladenetz für E-Bikes auszubauen.

Die Stadt Wermelskirchen und BEW machen es jetzt möglich, dass das Aufladen jetzt auch in der Innenstadt von Wermelskirchen möglich ist. Direkt vor dem Rathaus steht die neue  Ladesäule, an der bis zu drei Akkus gleichzeitig kostenlos aufgeladen werden können.

Und so funktioniert es:
Der Akku wird in das Schließfach gelegt und ans Stromnetz angeschlossen. Zum Verschließen gibt man einen vierstelligen Code ein. Das Fach ist dann maximal für die Dauer von vier Stunden verriegelt. 

Lademöglichkeiten entlang der Bahntrassen
Weitere Lademöglichketen findet man in Wermelskirchen beim Zweirad-Center Lambeck und am Busbahnhof. In Wipperfürth am Neye-Büdchen (Nähe Flugplatz), direkt an der Bahntrasse gelegen und auf dem Wipperfürther Marktplatz. In Hückeswagen kann man sein E-Bike am Glaspalast am Bahnhofsplatz aufladen.


„Schon mal ins Jahr 2050 gebeamt?“

Energiewende in interaktivem Show-Unterricht an Schulen – BEW startet neue Schulinformation jetzt auch in Wipperfürth – unterstützt von Deutscher Bundesstiftung Umwelt
 
WIPPERFÜRT...

Energiewende in interaktivem Show-Unterricht an Schulen – BEW startet neue Schulinformation jetzt auch in Wipperfürth – unterstützt von Deutscher Bundesstiftung Umwelt
 
WIPPERFÜRTH. „Wenn wir uns jetzt ins Jahr 2050 beamen würden: Wie stünde es da um die Energiewende?“ Einen Blick in diese Zukunft wird die Klasse 5 - 7 des Engelbert-von-Berg-Gymnasium am Dienstag (19. September) werfen beim Lernerlebnis Energiewende mit  Friedhelm Susok, Pädagoge und Moderator. Dabei erfahren sie auch, was es braucht, um die Energiewende so weit zu entwickeln. Das hoch emotionale Lerntheater vermittelt in 90 Minuten spielerisch und mit vielen interaktiven Elementen das Wissen rund um die Energiezukunft. Möglich macht dieser Lernspaß die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW). Der regionale Energiedienstleister hat im letzten Jahr sein Angebot für Schulen auf komplett neue Füße gestellt; im Mittelpunkt der BEW-Aktionen steht das eigene Erlebnis, das Mitmachen. Das Lernerlebnis Energiewende wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Jugendliche für Klimaschutz sensibilisieren
„Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit und eng mit der Energiewende verknüpft“, sagt dazu Jens Langner, Geschäftsführer der BEW, und fügt an: „Als regionaler Energiedienstleister gestalten wir die Energiewende vor Ort gemeinsam mit Kommunen und Bürgern. Von daher finden wir es wichtig, dass junge Leute sich schon früh für den sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Energie und Umwelt sensibilisieren.“ Seiner Meinung nach könnten das Kinder und Jugendliche aber nur, wenn sie die vielschichtigen Zusammenhänge kennen und wissen, was sie selbst auf welche Art beeinflussen können. Auf diese Art wachse auch das Bewusstsein für die eigene Mitverantwortung. Dafür wolle die BEW mit ihrer Schulinformation einen Beitrag leisten.

Energiewende erleben
Angeboten hat die BEW das Lernerlebnis Energiewende zunächst allen Schulen in Kürten und Wermelskirchen. Und in diesem Jahr wird es auch den Schulen in Hückeswagen und Wipperfürth angeboten. Die Rückmeldungen nach den beiden Premieren in Kürten und Wermelskirchen zeigen, dass die BEW mit ihrem Angebot den Nerv der Kinder und Jugendlichen trifft: Auf modernen Touch-Bildschirmen erleben sie mit kurzweiligen Spiele- und Quizklassikern die Energiewende, die so zum großen Spaß mit buchstäblich nachhaltigem Lerneffekt wird. „Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert bei der Sache, ihr Urteil war zumeist positiv“, resümiert der BEW-Geschäftsführer. Es kamen Rückmeldungen wie: „Die Zeit verging wie im Flug“; „spannende kurze Einheiten mit viel Möglichkeiten zum Mitmachen“; „ich habe viel Neues und Wichtiges erfahren“; „werde künftig anders mit Energie umgehen“; „habe nicht gewusst, was Energieversorger alles schon leisten und auch machen.“

Eine Frage der inneren Einstellung
Das Lernerlebnis Energie gliedert sich in Bausteine, die das Thema Energie einmal rundum beleuchten: Energie – Motor des Lebens, Klimawandel, Energiepolitik, Energieversorgung gestern und heute, Energiewende vor Ort, Energiesparen und Energiezukunft. „Die Klimaschützer von morgen wachsen heute heran“, sagt Jens Langner, „es liegt an uns Erwachsenen, welche Haltung sie entwickeln.“ Die BEW hat deshalb auch für Grundschüler ein Angebot im Programm: Es ist das Lernerlebnis Energiesparen, konzipiert für Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis vier. Mit Experimenten lernen und begreifen sie, wie die Energieversorgung aufgebaut ist, was der Einsatz endlicher Rohstoffe bedeutet und wie sie selbst Energie sparen können. „Deutschland gilt als Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien“, betont Jens Langner, „und um wirklich etwas zu bewegen, braucht es mehr als Windräder und Photovoltaikanlagen.“ Ob die Energiewende gelingt und nachhaltig ist, hänge maßgeblich von der Einstellung der heranwachsenden Generation zu Energie ab, betont Jens Langner.

 


Firmen werden elektrisch mobil – BEW hilft mit Know-how

E-Mobilität für Handwerk und Unternehmen – Infoveranstaltung von :metabolon – Experten der BEW stellen E-Mobilitätslösungen vor und beraten

BERGISCHES LAND. Fahrverbote für...

E-Mobilität für Handwerk und Unternehmen – Infoveranstaltung von :metabolon – Experten der BEW stellen E-Mobilitätslösungen vor und beraten

BERGISCHES LAND. Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge drohen – insbesondere für die Innenstädte von Bonn und Köln. Diese Entwicklung fordert regionale Unternehmen, ganz besonders Dienstleister und Handwerker.  Am Dienstag (19. September) hatten Firmen bei einer Informationsveranstaltung von :metabolon die Gelegenheit, sich über moderne alternative Mobilitätslösungen zu informieren. In Fachvorträgen, bei der Vorstellung von Praxisbeispielen und Probefahrten konnten sie sich über Elektro-Nutzfahrzeuge und Personenkraftwagen selbst ein Bild machen.
Die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) war mit ihrem Beratungsmobil und vier Experten vor Ort; sie berieten Handwerksbetriebe sowie andere Firmen und stellen individuelle  Elektromobilitäts- und Ladelösungen vor. Für Probefahrten stellte sie einen Nissan NEV, ein Nissan Leaf und ein Renault Kangoo zur Verfügung.

Elektromobilität wird an Fahrt gewinnen
Die Elektromobilität wird noch deutlich an Fahrt gewinnen, davon ist man bei der BEW überzeugt,  „Es muss Überzeugungsarbeit vor Ort erfolgen“, ist Jens Langner, Geschäftsführer der BEW, überzeugt, „das sehe ich als originäre Aufgabe eines regionalen und überwiegend kommunalen Energiedienstleisters wie uns, der sich für Klimaschutz und Energiezukunft engagiert.“ Deshalb unterstützt die BEW Veranstaltungen, wie die von :metabolon. Zudem informiert sie auf Stadtfesten oder organisiert Elektromobilitätstage.
„Die gute Vernetzung und Kooperation mit dem Handwerk ist uns wichtig, damit nicht nur eine sichere und hohe Versorgungsqualität gewährleistet wird, sondern gemeinsam mit Partnern die Region und die Wirtschaft voran gebracht wird“, betont Jens Langner. Hierfür pflegt die BEW sehr aktiv Plattformen, wie der RIA (Regionale Installateursausschuss Bergisch Land) und die Elektrogemeinschaft Bergisch Land e.V..

Beispiel geben – Infrstruktur schaffen
Die BEW hat die Weichen für die Zukunft der Elektromobilität im Bergischen Land längst gestellt – und bringt sie konsequent weiter voran: Bundesweit zählt der Energiedienstleister zu den Unternehmen mit den meisten Autostromverträgen. Fast 1.600 Elektromobilisten beziehen für ihr Fahrzeug Ökostrom von der BEW, rund 60 davon sind aus dem Bergischen Land. Der Energiedienstleister betreibt bereits jetzt in seinem Versorgungsgebiet zwölf Elektrotankstellen mit insgesamt 24 Ladepunkten, die Anträge für zwölf weitere sind gestellt. Darunter wird auch eine Schnellladesäule sein. „Eine Entwicklung kommt nur voran, wenn man sie vorlebt und die funktionalen Rahmenbedingungen dafür schafft“, sagt Jens Langner, , „eine komfortable Ladesituation ist für Verbraucher Voraussetzung für den Umstieg auf den alternativen Antrieb. Wir sorgen dafür, dass die Infrastruktur vorhanden ist.“ Und so ist es für die BEW auch seit 2010 selbstverständlich, dass sie Elektroautos in ihrem eigenen Fuhrpark im Alltag erprobt und ihren Gesellschaftern – den Städten Hückeswagen, Wermelskirchen und Wipperfürth – Fahrzeuge zu Testzwecken zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt sind bei den Kommunen derzeit sechs Elektroautos im Einsatz, bei der BEW weitere sechs. „Sowohl die Kommunen als auch wir haben nur positive Erfahrungen mit Elektroautos gemacht“, berichtet Jens Langner, „und wir haben Erfahrung. Die drei Städte Wipperfürth, Wermelskirchen und Hückeswagen haben in den vergangenen drei Jahren über 120.000 Kilometer klimaschonend und leise elektrisch zurückgelegt.“ Die Kommunen haben sich jetzt entschlossen, ihre Fuhrparks noch mehr auf E-Mobile umzurüsten. 

Die BEW treibt Elektromobilität voran
Jens Langner will nicht nur auf Mobilitätsentwicklungen reagieren, sondern diese aktiv vorantreiben. „Mit unserem Autostromvertrag haben wir es beispielsweise schon geschafft, das größte Verbundladenetz mit über 2.000 Ladesäulen von mehr als 100 Stadtwerken für jedermann zu öffnen. Auch das sind Impulse, die eine Entwicklung voranbringen können.“  Er verspricht: „Wir bleiben weiter dran, unsere Mission ist noch nicht erfüllt.“  E-Mobilitätsexperte der BEW, Frank Buchholz, meint dazu: „Die BEW hat sich als seriöser Vertragspartner unter Elektromobilisten inzwischen bundesweit einen Namen gemacht. Wir bieten eine hohe Servicequalität, eine zuverlässige Erreichbarkeit und einen guten Preis. Kunden und Beobachter des Markts schätzen es, dass wir uns als kleines Energieversorgungsunternehmen so konsequent für die Elektromobilität einsetzen. Das wird mir immer wieder zurückgemeldet.“


RIA Bergisches Land informiert Installateure

Am 19. September sowie am 28. September lädt der RIA zur Fachveranstaltung ein

BERGISCHES LAND.  Der rasante Fortschritt in der Installationstechnik fordert von regionalen...

Am 19. September sowie am 28. September lädt der RIA zur Fachveranstaltung ein

BERGISCHES LAND.  Der rasante Fortschritt in der Installationstechnik fordert von regionalen Betrieben eine kontinuierliche Weiterbildung: Am 19. September finden auf :metablon, dem Energiekompetenzzentrum in Lindlar, und am 28. September im Schulzentrum in Odenthal Fachveranstaltungen für Installateure zu aktuellen Themen statt. Dazu laden ein: Thomas Braun, RIA-Vorsitzender und Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land, und Christoph Czersinsky, Geschäftsführer des RIA und Leiter der Netze Gas und Wasser bei der BEW. 
Zentrales Thema wird die Umstellung von L- auf H-Gas sein, die im Bergischen Land ab dem Jahr 2021 vorgesehen ist. Dabei handelt es sich um das größte Infrastrukturprojekt der deutschen Gaswirtschaft seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.
Für die Marktraumumstellung ist es notwendig, das Gasnetz und die Gasverbrauchsgeräte in allen betroffenen Haushalten und bei Gewerbe- und Industrieunternehmen nach und nach auf die neue Gasqualität umzustellen oder anzupassen.
Über den aktuellen Planungsstand des Projekts und die Durchführung berichtet Jürgen Klement vom Ingenieurbüro für Versorgungstechnik in Gummersbach und Mitherausgeber des Kommentars zu den Technischen Regeln für Gasinstallationen. Betroffen sind von der Erdgasumstellung Nutzer in Nord- und Westdeutschland – auch das Bergische Land, insgesamt etwa ein Viertel aller an das deutsche Erdgasnetz angeschlossenen Verbraucher. Erforderlich ist die Marktraumumstellung, weil das aus deutschen und niederländischen Vorkommen geförderte L-Gas zur Neige geht und die Niederlande ab Ende 2029 überhaupt kein Gas mehr nach Deutschland exportieren werden. H-Gas stammt überwiegend aus Großbritannien, Norwegen und Russland. Damit werden bereits Großteile Deutschlands beliefert. Es ist noch in großen Mengen vorhanden. Den Masterplan für dieses Mammutprojekt haben die Fernnetzbetreiber Gas erstellt. 

„Die Umstellung von L- auf H-Gas ist eine große Herausforderung. Die gute Vernetzung und Kooperation mit dem Handwerk ist für ihr Gelingen sehr wichtig, führt Christoph Czersinsky aus.

Der Regionale Installateurausschuss Gas/Wasser Bergisches  Land (RIA) bietet regelmäßig Seminare  und Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen an. Er ermöglicht es dem regionalen Handwerk damit, sich stets über Veränderungen zu informieren und weiterzubilden. Über diese Plattform steht die BEW im ständigen Austausch mit dem Heizungs- und Sanitärhandwerk.


Hintergrundinfo:
In Deutschland gibt es verschiedene Erdgasarten:

L-Gas (Low calorific gas) hat einen geringeren Methangehalt und damit einen geringeren Brennwert beziehungsweise Energiegehalt als H-Gas (High calorific gas). Die Gasart und damit der Brennwert sind je nach Herkunft des Gases unterschiedlich. Wegen des unterschiedlichen Brennwerts müssen die beiden Gasarten in getrennten Gasnetzen transportiert werden. Etwa ein Viertel der deutschen Haushaltskunden wird derzeit mit L-Gas versorgt.

Das L-Gas stammt aus deutschen und niederländischen Vorkommen. Das niederländische L-Gas wird über Transportnetze nach Deutschland importiert. Die Förderung aus den deutschen und niederländischen Quellen geht jedoch zurück.

Nach aktuellem Stand der BNetzA soll ab dem 1. Oktober 2029 kein niederländisches L-Gas mehr nach Deutschland fließen. Wegen des Rückgangs der heimischen L-Gas-Produktion und des L-Gas-Importes aus den Niederlanden müssen in den Netzgebieten, in denen zur Zeit L-Gas verbraucht wird, die Netze umgestellt und alle angeschlossenen Gasverbrauchsgeräte schrittweise und möglichst frühzeitig an die Versorgung mit hochkalorischem H-Gas angepasst werden.

 


Neue Versorgungsleitungen in der Gaulstraße

BEW verlegt neue Gas- und Wasserleitungen sowie Leerrohr für schnelles Internet in der Gaulstraße 1-9 (Penne bis Brunnen-Apotheke) 

WIPPERFÜRTH. Ab nächster Woche (KW 30)...

BEW verlegt neue Gas- und Wasserleitungen sowie Leerrohr für schnelles Internet in der Gaulstraße 1-9 (Penne bis Brunnen-Apotheke) 

WIPPERFÜRTH. Ab nächster Woche (KW 30) beginnen Bauarbeiten der BEW Bergischen Energie- und Wasser-GmbH (BEW) in der Gaulstraße 1-9. Für die Einbindungsarbeiten im Kreuzungsbereich Gaulstraße/Ostlandstraße wird die Rechtsabbiegerspur zur Ostlandstraße bzw. Surgèresplatz für circa eine Woche gesperrt. Um die Einschränkungen für Anwohner und den Verkehr möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten in den Schulferien erfolgen. Insgesamt wird man in diesem Bereich rund zwei Wochen tätig sein.
Nach den Sommerferien wird die BEW über eine Länge von 100 Meter Gas- und Trinkwasserleitungen erneuern; gleichzeitig wird ein Leerrohr für schnelles Internet mit verlegt. In dieses kann später eine Glasfaserleitung eingeblasen werden. Die Arbeiten erfolgen im Gehweg bzw. Parkstreifen (in Fahrtrichtung linke Seite). Die Gaulstraße bleibt für die Bauzeit weiterhin einspurig befahrbar und der Durchgang für Fußgänger auf der Seite Penne/Brunnenapotheke ist weiterhin möglich. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Ende September, mit der Einbindung der Versorgungsleitungen im Einmündungsbereich Marktplatz/Gaulstraße, geplant.


Kölner Straße ab Montag nur über Großenscheidt zu erreichen

BEW verlegt neue Gas- und Wasserleitungen sowie Leerrohr für schnelles Internet – Durchfahrt für voraussichtlich 11 Tage gesperrt – Gehwege durchgehend nutzbar      

HÜCKESWAGEN...

BEW verlegt neue Gas- und Wasserleitungen sowie Leerrohr für schnelles Internet – Durchfahrt für voraussichtlich 11 Tage gesperrt – Gehwege durchgehend nutzbar      

HÜCKESWAGEN. Ab Montag (17. Juli) ist die Straße im Kreuzungsbereich Weierbachstraße und Kölner Straße   für voraussichtlich elf Tage gesperrt. Während dieser Zeit ist die Kölner Straße nur über die K5 und Großenscheidt zu erreichen. Der Durchgang für Fußgänger bleibt weiterhin möglich. Der Grund dafür sind Bauarbeiten der BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) in der Weierbachstraße. Dort werden über eine Länge von 340 Metern Gas- und Trinkwasserleitungen erneuert; gleichzeitig verlegt sie ein Leerrohr für schnelles Internet mit. In dieses kann später eine Glasfaserleitung eingeblasen werden. Um die Einschränkungen möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten in diesem verkehrstechnisch kritischen Bereich in den Schulferien erfolgen. Der Kreuzungsbereich ist der letzte Streckenabschnitt der Gesamtbaumaßnahme. Danach werden die Netzanschlüsse der Gebäude in der Weierbachstraße erfolgen. Die Gesamtbaumaßnahme möchte die BEW bis Ende September abgeschlossen haben. „Die Erneuerung der Leitungen dient zur langfristigen Sicherstellung der Versorgung und beugt Störungen vor“, sagt Jens Langner, Geschäftsführer der BEW. „Eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur für Wasser, Energie und Telekommunikation ist heute für Betriebe und Privatpersonen eine entscheidende Standortfrage. Deshalb investieren wir kontinuierlich in unsere Netze und denken die Zukunft gleich mit“, betont er mit Blick auf das Leerrohr. „Wir arbeiten so zügig, sauber und leise wie irgend möglich“, verspricht Jens Langer. Ganz ohne Beeinträchtigung für Anwohner, Fußgänger und den Verkehr gehe es jedoch nicht. Für die Störungen bittet er um Verständnis: „Der Gegenwert für Anlieger und Verkehrsteilnehmer ist eine hohe Versorgungsqualität“, meint er, „wir gestalten als Teil der Region die Zukunft der Region aktiv mit.“

 


Kürten vertraut weiterhin auf BEW

Gaskonzessionsvertrag um weitere 20 Jahre verlängert – vertrauensvolle regionale Partnerschaft geht weiter – vor 28 Jahren Aufbau des Erdgasnetzes 
 
WIPPERFÜRTH/KÜRTEN. In der...

Gaskonzessionsvertrag um weitere 20 Jahre verlängert – vertrauensvolle regionale Partnerschaft geht weiter – vor 28 Jahren Aufbau des Erdgasnetzes 
 
WIPPERFÜRTH/KÜRTEN. In der Gemeinde Kürten wird das Gasverteilnetz weitere 20 Jahre von der BEW Bergische Energie-und Wasser-GmbH (BEW) bereitgestellt, betrieben und unterhalten: Das hat der Rat der Gemeinde Kürten am 22. Februar beschlossen. Der Vertrag tritt am 01. Juli 2017 in Kraft.
Kürtens Bürgermeister Willi Heider freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit einem bekannten Partner aus der Region: „Uns ist es wichtig, mit einem regionalen Partner zusammenzuarbeiten, der eine sichere und zuverlässige Versorgung dauerhaft gewährleistet.“
Die Konzession erlaubt es der BEW, in öffentlichen Wegen Leitungen zu verlegen und diese zu betreiben.
„Eine hohe Versorgungsqualität, Effizienz, Umweltverträglichkeit und nicht zuletzt regionale Verbundenheit sind die Werte, an denen wir uns bei der BEW orientieren“, betonte Jens Langner, Geschäftsführer der BEW und dankte für das entgegengebrachte Vertrauen: „Wir freuen uns über den Abschluss des Konzessionsvertrages und übernehmen die damit verbundene Verantwortung gerne – insbesondere die für eine langfristig sichere und zukunftsweisende Infrastruktur.“

Das Unternehmen investiert deshalb auch kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung des Gasnetzes. Allein für das Jahr 2017 beläuft sich die Summe der Baumaßnahmen in Kürten hierfür auf rund 280.000 Euro.

Nie wieder Kohle schleppen

1987 begann das Erdgas-Zeitalter in Kürten. Damals verlegte die BEW auf Wunsch der Gemeinde die ersten 80 Meter Erdgasleitungen im Ortsteil Dürscheid. 1988 unterzeichneten Kürten und die BEW den ersten Gaskonzessionsvertrag. Von da an eroberte der umweltschonende und sparsame Energieträger immer mehr Verbraucher. Es war endgültig Schluss mit Kohleschleppen in Kürten.

20 Kilometer pro Jahr

In nur vier Jahren sollte ein großer Erschließungsring rund um Kürten gelegt werden, lautete das ehrgeizige Ziel der Akteure. Ausgehend von der Ferngasübernahmestation im Ortsteil Hommerich begann die BEW 1988 mit der Leitungsverlegung über Eichhof nach Kürten. Noch im selben Jahr lernten 125 Haushalte die komfortable Erdgaswärme kennen und schätzen. Im Jahr darauf – da war auch der Hauptort Kürten am Netz – waren es schon über 360 Haushalte. Eichhof, Biesfeld, Dürscheid, Bechen kamen als nächste Ortsteile dran. Rasant wuchs das Gasnetz zwischen 1988 und 1994. Jedes Jahr wurden rund 20 Kilometer Leitungen gebaut. Heute liegen in Kürten 135 Kilometer Haupt- und 50 Kilometer Hausanschlussleitungen unter der Erde, und mehr als 3.200 Häuser sind an das Gasnetz angeschlossen. Bereits 1997 verlängerte die Gemeinde Kürten den Gas-Konzessionsvertrag mit dem Partner BEW um 20 Jahre.


Rückblick auf wichtigsten Stationen der letzten 20 Jahre

 

Bau der Übernahmestation Hommerich.

 

1989 ist die neue Station in Hommerich fertig.


Der Bürgermeister Leo Berger öffnet den Gasschieber für Kürten.


1989 wurde das erste Erdgas nach Kürten geliefert.


1989 baute die BEW das Netz in Dürscheid aus.


1991 erreichten die Bautrupps auch das ländliche Unterbörsch.


Kürten-Biesfeld wurde 1991 mit Erdgas erschlossen.


1990 bekam der Ortsteil Spitze Erdgas.


Auch in Bechen hielt das Erdgas 1990 Einzug.


Eichhof wurde 1990 an das Erdgasnetz angeschlossen.