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Anschluss an das Netz der Zukunft vorbereitet

Anschluss der Schulen zuerst – Zukünftig auch nahezu unbegrenzt leistungsfähige FTTB-Leitungen mit bis zu 1000 Megabits pro Sekunde bis ins Haus in Wipperfürther Innenstadt möglich

In der Hochstraße in Wipperfürth wurden in der letzten Woche Glasfaserleerrohre eingezogen. Diese Arbeiten sind Voraussetzung für den Anschluss des Bergischen Berufskollegs und der St. Antonius Grundschule an das turboschnelle Internet. Bis Ende 2021 werden alle Schulen in Hückeswagen und Wipperfürth an das Glasfasernetz angeschlossen. In der Hochstraße wurde ein Bündelrohr von insgesamt 21 Glasfaserleerrohren von der Schützenstraße bis zum Verteilerschrank in der Hochstraße Höhe Ellers Ecke eingezogen. Mit diesen Leerrohren wird auch der Anschluss der Innenstadt an das Netz der Zukunft vorbereitet. Bei nahezu jedem Haus im Innenstadtbereich kann dann ein echter Glasfaseranschluss bis ins Haus ermöglicht werden. Die FTTB-Leitung („Fiber to the Building“) ist nahezu unbegrenzt leistungsfähig und es können so technisch bis zu 1000 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Mit dieser Technik der Zukunft bekommen Telekommunikationskunden dann garantiert die Bandbreiten, die bestellt wurden.
Informationen zum Förderprojekt Glasfaser in den Städten Hückeswagen und Wipperfürth finden Sie unter www.bergische-energie.de/glasfaser. Für Fragen können Sie sich auch gerne persönlich oder telefonisch unter 02267 686-400 an die BEW wenden.

Bergische Energie- und Wasser-GmbH
Mit rund 134 Mitarbeitern sorgt die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) für die sichere Versorgung der rund 92.500 Einwohner von Hückeswagen, Kürten, Wermelskirchen und Wipperfürth mit Strom, Gas und Trinkwasser. Zudem gestaltet sie die Energiewende in der Region aktiv, unter anderem durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Zu den neuen Geschäftsfeldern des Energie- und Dienstleistungsunternehmens zählt auch die Telekommunikation. Hier konzentriert sich die BEW mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung in komplexen Infrastrukturen auf den Auf- und Ausbau von Glasfasernetzen. Sie kooperiert dabei beim geförderten Ausbau des Breitbandnetzes in Hückeswagen und Wipperfürth mit innogy TelNet: Die BEW legt die Glasfaserleitung bis ins Haus (passive Infrastruktur) und innogy TelNet stellt die aktive Technik sowie weitere nötige Dienste für den Betrieb der Breitbandnetze bereit.

Schloss-Stadt Hückeswagen und Hansestadt Wipperfürth
Beide Städte sehen in einem leistungsfähigen Internet einen wesentlichen Faktor für Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Regionalentwicklung. Deshalb haben sie im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit den Bau eines Breitbandnetzes in Gebieten ihrer Kommunen mit einer Internet-Übertragungsgeschwindigkeit von unter 30 Megabit pro Sekunde ausgeschrieben, solche unterversorgten Gebiete werden als weiße Flecken auf der Internetlandkarte bezeichnet. Die BEW und ihr Kooperationspartner innogy TelNet haben das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Der Ausbau in weißen Flecken wird von der Bundesregierung durch das Bundesförderprogramm Breitband und vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Glasfasernetze sind Eigentum der BEW; die Anschlussnehmer können den Anbieter von Telekommunikationsleistungen frei wählen.