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Schnell, schonend und wirtschaftlich

Mit innovativen Verfahren verlegt die BEW neue Stromleitungen von Eipringhausen bis Im Berg, um störanfällige Freileitung zu ersetzen. Für die aktuelle Verkabelung der Ortschaft Im Berg in Wermelskirchen setzt die BEW das sogenannte Bohrspülverfahren ein. Dabei wird unterirdisch – ohne Aufbruch der Oberfläche und ganz ohne Ziehen eines Grabens – von zwei Kopflöchern aus gearbeitet. Das macht die Verlegung schnell und wirtschaftlich und schont die Natur. Bei dem Verfahren treibt ein Spezialbohrgerät ein Hohlrohrgestänge, auf dem vorne ein mit Düsen bestückter Bohrkopf sitzt, horizontal in den Boden. Aus den Düsen tritt beim unterirdischen Vormarsch mit hohem Druck ein Wasser-Bentonit-Gemisch aus, das den Boden löst und zugleich das entstandene Bohrloch stabilisiert und schmiert. Am Führungsstück des Bohrgestänges der Bohrlanze ist ein Sender befestigt, der permanent die Position des Bohrers signalisiert. Nach der Pilotbohrung wird der Bohrkopf gegen einen Aufweitkopf ausgetauscht und das Bohrgestänge zurückgeholt. Dabei wird das Leerrohr für das neue 10-kV Kabel in das aufgeweitete und stabile Bohrloch eingezogen. Das Bohrspülverfahren wird in diesem Fall für eine Strecke von cirka 100 Metern eingesetzt. Ein offener Graben ist wegen des Eifgenbaches, dem bewaldeten Gebiet und einem sehr steilem Hang nicht möglich. Die restliche Strecke von rund 350 Meter über die offene Weidefläche wird der Graben mit einer Grabenfräse hergestellt. Dies beschleunigt die Arbeiten erheblich „Die Verlegung von 1.600 Meter Erdkabel und der Abbau der Freileitung dient im Zuge dieser Baumaßnahme der langfristigen Sicherstellung der Versorgung und beugt Störungen vor “, so Mathias Wiemer, Prokurist der BEW Netze. „Durch den Einsatz von innovativen Verlegeverfahren werden wir dabei auch den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Naturschutz gerecht. Dennoch geht es leider nicht ganz ohne Beeinträchtigung für Anwohner, Spaziergänger und Wanderer.“ Für die Störungen bittet er um Verständnis. 
Bohrkopf mit Sender - erste Bohrung ist beendet und es folgt die Aufweitbohrung
Vom "Im Berg" aus geht die Bohrung unter dem Eifgenbach, unter dem Eifgenwanderweg durch in den Hang