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Schnell, schonend und wirtschaftlich

Bei einer aktuellen Gasverlegungsmaßnahme in der Ortschaft Biesenbach/Wasserfuhr in Wipperfürth setzt die BEW das sogenannte Bohrspülverfahren ein. Dabei wird unterirdisch –ohne Aufbruch der Oberfläche und ganz ohne Ziehen eines Grabens – von zwei Kopflöchern aus gearbeitet. Das macht die Verlegung schnell und wirtschaftlich und schont die Natur.
Bei dem Verfahren treibt ein Spezialbohrgerät ein Hohlrohrgestänge, auf dem vorne ein mit Düsen bestückter Bohrkopf sitzt, horizontal in den Boden. Aus den Düsen tritt beim unterirdischen Vormarsch mit hohem Druck ein Wasser-Bentonit-Gemisch aus, das den Boden löst und zugleich das entstandene Bohrloch stabilisiert und schmiert. Am Führungsstück des Bohrgestänges der Bohrlanze ist ein Sender befestigt, der permanent die Position des Bohrers signalisiert. Nach der Pilotbohrung wird der Bohrkopf gegen einen Aufweitkopf ausgetauscht und das Bohrgestänge zurückgeholt. Dabei wird die Gasleitung in das aufgeweitete und stabile Bohrloch eingezogen. Dieses Verfahren wird in diesem Fall für eine Strecke von cirka 175 Metern eingesetzt. Das Bohrspülverfahren vermeidet wegen der Querung der L 284 eine Störung des Straßenverkehrs und schont die Natur bei der Querung des Hönnigebaches. Die Gasverlegung der restlichen Strecke erfolgt durch einen konventioneller offenen Graben.

„Die Verlegung der Gasleitung dient aktuell der Versorgung der Firma EXTE. Weiter dient die Baumaßnahme einer langfristigen Sicherstellung der Versorgung für die Bereiche Wasserfuhr und Haufe “, so Christoph Czersinsky, Abteilungsleiter und zuständig für das Gas- und Wassernetz der BEW. „Durch den Einsatz von innovativen Verlegeverfahren werden wir dabei auch den Anforderungen an Nachhaltigkeit und dem Schutz der Natur gerecht.“