Neue Ladesäule auf Etapler Platz

 Mit der neuen Ladesäule auf dem Etapler Platz betreibt der Energiedienstleister jetzt in seinem Versorgungsgebiet dreizehn Elektrotankstellen mit insgesamt 26 Ladepunkten. Vier weitere Ladestationen werden noch in diesem Jahr errichtet – darunter ist noch eine weitere für Hückeswagen im Industriegebiet Winterhagen bei der Landbäckerei Bauer vorgesehen. Die weiteren drei Standorte werden in Wermelskirchen und Wipperfürth sein. Weiter ist für das Frühjahr 2018 die Fertigstellung einer Schnellladestation in Wipperfürth an der Gaulstraße geplant. Die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) hat die Weichen für die Zukunft der Elektromobilität im Bergischen Land längst gestellt – und bringt sie konsequent weiter voran: Bundesweit zählt der Energiedienstleister zu den Unternehmen mit den meisten Autostromverträgen. Über 1.000 Elektromobilisten beziehen für ihr Fahrzeug Ökostrom von der BEW, rund 60 davon sind aus dem Bergischen Land. Darunter wird auch eine Schnellladesäule sein. „Eine Entwicklung kommt nur voran, wenn man sie vorlebt und die funktionalen Rahmenbedingungen dafür schafft“, sagt Jens Langner, Geschäftsführer der BEW, „eine komfortable Ladesituation ist für Verbraucher Voraussetzung für den Umstieg auf den alternativen Antrieb. Wir sorgen dafür, dass die Infrastruktur vorhanden ist.“ Und so ist es für die BEW auch seit 2010 selbstverständlich, dass sie Elektroautos in ihrem eigenen Fuhrpark im Alltag erprobt und ihren Gesellschaftern – den Städten Hückeswagen, Wermelskirchen und Wipperfürth – Fahrzeuge zu Testzwecken zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt sind bei den Kommunen derzeit sechs Elektroautos im Einsatz, bei der BEW weitere sechs. „Sowohl die Kommunen als auch wir haben nur positive Erfahrungen mit Elektroautos gemacht“, berichtet Jens Langner, „und wir haben Erfahrung. Die drei Städte Wipperfürth, Wermelskirchen und Hückeswagen haben in den vergangenen drei Jahren über 120.000 Kilometer klimaschonend und leise elektrisch zurückgelegt.“ Die Kommunen haben sich jetzt entschlossen, ihre Fuhrparks noch mehr auf E-Mobile umzurüsten.  Die BEW will bei der Elektromobilität mit voran gehen
Geschäftsführer Jens Langner will nicht nur auf Mobilitätsentwicklungen reagieren, sondern diese aktiv vorantreiben. „Als überwiegend kommunaler Energiedienstleister sehen wir es als unsere Aufgabe, die Voraussetzungen für die Akzeptanz und Nutzung von Elektroautos durch die Bürger zu schaffen. Mit unserem Autostromvertrag, den wir deutschlandweit anbieten und schon über 1.000 Kunden zählen, haben wir es beispielsweise schon geschafft, das größte Verbundladenetz mit über 2.000 Ladesäulen von mehr als 100 Stadtwerken für jedermann zu öffnen. Auch das sind Impulse, die eine Entwicklung voranbringen können.“  Er verspricht: „Wir bleiben weiter dran, unsere Mission ist noch nicht erfüllt.“  E-Mobilitätsexperte der BEW Frank Buchholz meint dazu: „Die BEW hat sich als seriöser Vertragspartner unter Elektromobilisten inzwischen bundesweit einen Namen gemacht. Wir bieten eine hohe Servicequalität, eine zuverlässige Erreichbarkeit und einen guten Preis. Kunden und Beobachter des Markts schätzen es, dass wir uns als kleines Energieversorgungsunternehmen so konsequent für die Elektromobilität einsetzen. Das wird mir immer wieder zurückgemeldet.“ Elektromobilität wird noch deutlich an Fahrt gewinnen
Mit einem weiteren Förderprogramm der Bundesregierung sollen noch mehr deutsche Autofahrer zum Umstieg auf Elektromobilität motiviert werden. 300 Millionen Euro für Steuervorteile und Kaufprämien sowie für den Ausbau der Ladeinfrastruktur sollen bis 2020 zur Verfügung gestellt werden. „Die Überzeugungsarbeit muss aber lokal vor Ort erfolgen“, ist Jens Langner überzeugt, „das sehe ich als eine Aufgabe eines regionalen und überwiegend kommunalen Energiedienstleisters wie uns.“ Deshalb lädt die BEW auch zu Veranstaltungen ein, auf denen über Elektromobilität informiert wird und Autos Probe gefahren werden können.