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Lichttechnik wird digital und effizient

Gemeinschaftsprojekt von Stadt, BEW und Osram (Radium) ermöglicht smarte Beleuchtung der Unteren Straße – neue Entwicklungspotentiale
 
WIPPERFÜRTH. Ab dem 14.12.2016 erstrahlt die Untere Straße offiziell in neuem Licht. Gemeinsam haben dort die Hansestadt Wipperfürth, die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) und der Beleuchtungsspezialist Osram (Radium) zukunftsweisende Neuerungen in die Straßenbeleuchtung eingebaut. „Nicht nur das Umfeld und die Straßenlaternen sind neu. Mit zukunftsweisender LED-Technik und durch zahlreiche digitalen Zusatzfunktionen macht sich die Stadt Wipperfürth auf den Weg zur Smart City“, kündigt BEW-Geschäftsführer Jens Langner an. Der BEW ist die Effizienz der Lichttechnik ein besonders Anliegen. Denn das örtliche Versorgungsunternehmen betreibt die Straßenbeleuchtung in Wipperfürth. Aktuell befinden sich 8.279 Leuchten und 290 Kilometer Straßenbeleuchtungskabel im Netzgebiet der BEW. In Wipperfürth sind schon über 60 Prozent der Leuchten auf die effizienten LED-Leuchtmittel umgestellt worden.  Mit der Digitalisierung in diesem Bereich eröffnet die Hansestadt gemeinsam mit BEW und Radium, Gewerbetreibenden und Bürgern nun gleichermaßen Entwicklungspotentiale.  Smart City – Digitalisierung braucht Infrastruktur Ziel ist es, das Innovationspotential der Digitalisierung zu nutzen. Denn der Begriff Smart City steht unter anderem für Effizienz, einfache Anbindung und schnelle Kommunikation via Internet. Grundlage für die Digitalisierung und schnelles Internet sind Breitbandnetze. Für eine künftige Breitbandversorgung hat die BEW deshalb im Zuge der Neugestaltung der Innenstadt Leerrohre für eine zukünftige Breitbandversorgung verlegt, weitere Passagen im Versorgungsgebiet folgen. Zusätzlich hat das Unternehmen alle Vorkehrungen für künftige Stromtankstellen in der Unteren Straßen eingerichtet. „Wir freuen uns, bei zukunftsweisenden Themen wie Elektromobilität, smarte  Beleuchtung und Breitband ganz vorne mit dabei zu sein“, sagt Jens Langner. Denn aufgrund des demographischen Wandels sei es gerade für die Städte und Kommunen im ländlichen Raum wichtig, sich fit für die Zukunft zu machen – und damit auch die Attraktivität für die Wirtschaft zu erhöhen. „Dies geht aber nur im engen Schulterschluss zwischen Kommunen, Experten aus der Industrie und örtlichen Partnern für die Infrastruktur“, findet der BEW-Geschäftsführer.  Das Potential der neuen innerstädtischen Straßenbeleuchtung wird nun nach und nach ausgeschöpft. Ein erster Schritt ist es, dass die Lichtfarbe und –intensität der Ambientebeleuchtung ab sofort vom Rathaus oder von Radium aus gesteuert werden kann. Zudem kann man zukünftig  mit der WippApp individuelle Informationen der ortsansässigen Geschäfte über eine sogenannte Osram-Einstone-Technik per Blootooth empfangen.