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Glasfaser-Hauptverteiler für den Hückeswagener Innenstadtbereich wird ans Netz angebunden

Arbeiten fürs turboschnelle Internet im Kreuzungsbereich Bachstraße-Friedrichstraße

Heute (22. Februar) starten die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Bachstraße-Friedrichstraße, um den zweiten Glasfaser-Hauptverteiler für Hückeswagen mit ans Netz anzubinden. Es ist zunächst eine Straßenquerung der Bachstraße und der Friedrichstraße geplant. Hier wird voraussichtlich zunächst in offener Bauweise bis zur Fußgängerinsel gearbeitet und von dort anschließend die Friedrichstraße gequert. Weiter geht es von dort rund 25 Meter durch den Gehweg bis zum Hauptverteiler, der später in der ehemaligen Stromstation eingerichtet wird. Dieser zweiten Hauptverteile für das Glasfasernetz von Hückeswagen ist wichtig um zukünftig die Hückeswagener Innenstadt und schon in diesem Jahr die Hückeswagener Schulen ans turboschnelle Internet anzubinden.

Im zweiten Abschnitt der Baumaßnahme wird dann von Ecke Heidenstraße-Lindenbergstraße per Druckluft und Erdrakete eine weitere Querung bis zum Hauptverteiler vorgenommen. Hierfür ist eine Grube in der Kreuzungsmitte erforderlich.

Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern, falls es witterungsbedingt keine Unterbrechungen gibt.

 „Um die Einschränkungen möglichst gering zu halten, arbeiten wir in diesem verkehrstechnisch kritischen Bereich mit möglichst verkehrsschonenden Verfahren“, informiert Jens Langner, „dennoch wird es zu Beeinträchtigungen von Anwohnern, Fußgängern und Verkehr kommen. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Der Lohn dafür sei ein leistungsstarkes, superschnelles Internet für Hückeswagen, von dem die Bildungseinrichtungen zuerst profitieren.“
 

Bergische Energie- und Wasser-GmbH
Mit rund 134 Mitarbeitern sorgt die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) für die sichere Versorgung der rund 92.500 Einwohner von Hückeswagen, Kürten, Wermelskirchen und Wipperfürth mit Strom, Gas und Trinkwasser. Zudem gestaltet sie die Energiewende in der Region aktiv, unter anderem durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Zu den neuen Geschäftsfeldern des Energie- und Dienstleistungsunternehmens zählt auch die Telekommunikation. Hier konzentriert sich die BEW mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung in komplexen Infrastrukturen auf den Auf- und Ausbau von Glasfasernetzen. Sie kooperiert dabei beim geförderten Ausbau des Breitbandnetzes in Hückeswagen und Wipperfürth mit Westenergie Breitband GmbH: Die BEW legt die Glasfaserleitung bis ins Haus (passive Infrastruktur) und Westenergie Breitband GmbH stellt die aktive Technik sowie weitere nötige Dienste für den Betrieb der Breitbandnetze bereit.

Schloss-Stadt Hückeswagen und Hansestadt Wipperfürth
Beide Städte sehen in einem leistungsfähigen Internet einen wesentlichen Faktor für Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Regionalentwicklung. Deshalb haben sie im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit den Bau eines Breitbandnetzes in Gebieten ihrer Kommunen mit einer Internet-Übertragungsgeschwindigkeit von unter 30 Megabit pro Sekunde ausgeschrieben, solche unterversorgten Gebiete werden als weiße Flecken auf der Internetlandkarte bezeichnet. Die BEW und ihr Kooperationspartner Westenergie GmbH haben das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Der Ausbau in weißen Flecken wird von der Bundesregierung durch das Bundesförderprogramm Breitband und vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Glasfasernetze sind Eigentum der BEW; die Anschlussnehmer können den Anbieter von Telekommunikationsleistungen frei wählen.