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Erdgasregelstation - Ein echter Hingucker!

Ein echter Hingucker ist die Gasregelstation seit August in Kürten gegenüber vom BEW-Stadion an der Wipperfürther Straße. 1989 wurde diese Gasregelstation errichtet. Sie ist eine der insgesamt acht Gasregelschränke in Kürten, die den Gasdruck konstant halten und so für eine zuverlässige Gasversorgung in den Haushalten von Kürten sorgen. 

1987 begann das Erdgas-Zeitalter in Kürten. Damals verlegte die BEW auf Wunsch der Gemeinde die ersten 80 Meter Erdgasleitungen im Ortsteil Dürscheid. 1988 unterzeichneten Kürten und die BEW den ersten Gaskonzessionsvertrag. Von da an eroberte der umweltschonende und sparsame Energieträger immer mehr Verbraucher. Es war endgültig Schluss mit Kohleschleppen in Kürten.

In nur vier Jahren sollte ein großer Erschließungsring rund um Kürten gelegt werden, lautete das ehrgeizige Ziel der Akteure. Ausgehend von der Ferngasübernahmestation im Ortsteil Hommerich begann die BEW 1988 mit der Leitungsverlegung über Eichhof nach Kürten. Noch im selben Jahr lernten 125 Haushalte die komfortable Erdgaswärme kennen und schätzen. Im Jahr darauf – da war auch der Hauptort Kürten am Netz – waren es schon über 360 Haushalte. Eichhof, Biesfeld, Dürscheid, Bechen kamen als nächste Ortsteile dran. Rasant wuchs das Gasnetz zwischen 1988 und 1994. Jedes Jahr wurden rund 20 Kilometer Leitungen gebaut. Heute liegen in Kürten 135 Kilometer Haupt- und 50 Kilometer Hausanschlussleitungen unter der Erde, und mehr als 3.200 Häuser sind an das Gasnetz angeschlossen. Bereits 1997 verlängerte die Gemeinde Kürten den Gas-Konzessionsvertrag mit dem Partner BEW und 2017 erneut für weitere 20 Jahre.