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Am 07. Juni 2010 wurde im Rahmen einer festlichen Auftaktveranstaltung eine Brennstoffzellen-Heizung des Herstellers Hexis in einem Einfamilienhaus in der Ortschaft Wipperfeld eingeweiht.
Diese Anlage ist eine von insgesamt 800 Anlagen, die an dem bundesweit stattfindenden Callux-Feldtest teilnehmen.
Die BEW beteiligt sich gemeinsam mit der E.ON Ruhrgas AG an diesem Projekt.
Ziel dieses über einen Zeitraum von zwei Jahren stattfindenden Feldtests ist es ein marktreifes Produkt zu entwickeln, welches dann ab dem Jahr 2015 mehr und mehr die herkömmliche Gasheizung ersetzen kann.
Die Brennstoffzellenheizung "Galileo 1000 N" wird mit Gas betrieben, wandelt ca. 30% davon direkt in Strom um, welcher dann im Haus verbraucht oder ins Stromnetz eingespeist werden kann.
So ermöglicht diese Technik bis zu 70 Prozent des jährlichen Strom- und 65% des Wärmebedarfes eines Einfamilienhauses zu decken.
Positiver Nebeneffekt einer solchen Heiztechnik ist die Einsparung von etwa einer Tonne CO2 pro Einfamilienhaus jährlich.
Energie aus der Sonne!
Die BEW errichtete im vergangenen Jahr Fotovoltaikanlagen auf gleich drei Schuldächern der Stadt Hückeswagen.
Um die Dachflächen auf den Gebäuden mit einer Gesamtfläche von über 1.500 m2 nutzen zu können wurden im Gegenzug die Kosten für die dringend notwendigen Dachsanierungen an zwei der drei Schulen von der BEW getragen. Die Grundschule Wiehagen, die Gemeinschafts-grundschule sowie die Städtische Realschule freuen sich über diese Maßnahme.
Mit den Fotovoltaikanlagen wird jährlich eine elektrische Leistung von 210 kW/p (Kilowatt/Peak) erzeugt, dies entspricht einer Einsparung von 60 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Zusätzlich wurde in jeder Schule ein Monitor installiert, der die aktuell übermittelten Leistungsdaten der Fotovoltaikanlagen darstellt. Die Schüler können die Werte in den theoretischen Unterricht einfließen lassen. Dieser Praxisbezug steigert die Attraktivität des Unterrichts und das Ergebnis stärkt und fördert das Umweltbewusstsein.

